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Klosterhof Gesamtansicht

 

Als ich letztes Jahr mit diesem Projekt begonnen habe, hatte ich keine Ahnung, wie lange sich so etwas hinziehen kann. Aber so langsam ist doch etwas zu sehen ...

 

 

 

 

 

 

Allerdings ist die „Arbeitsdauer“ kein Wunder wenn man in Betracht zieht, daß ich fast nur am Sonntag für zwei, drei Stunden in Ruhe dazu komme und zudem zwischenzeitlich noch „Mein kleines BW“ begonnen und bis zur „Fahrtreife“ gestaltet habe.

Klosterhof GrundplatteAber immerhin bin ich nun so weit, daß das Diorama sichtbare Gestalt annimmt. Die Faller-Pflasterfolie hat sich als fast exakt in der Größe passend erwiesen. Lediglich an einer Stelle habe ich etwas angestückelt, weil sie zu schmal war. Passenderweise genau um die Zentimeter, die ich unter der Kirche herausgeschnitten habe. Ob diese Naht später zu sehen sein wird, obwohl ich auf die Laufrichtung der Folie geachtet habe, bleibt abzuwarten.

Doch nun ist für meine Begriffe eine Art „Zwischenstation“ erreicht - Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Dieses Diorama ist nach langen theoretischen Jahren für mich der erste Versuch, etwas Praktisches im Hobby zu erreichen. Ich hatte mich für diesen Klosterhof entschieden, weil ich mich noch genau entsinnen konnte, wie froh ich seinerzeit war, ihn ergattert zu haben. Und weil ich gerade diese Modelle schon lange wenigstens in ein Diorama eingebettet sehen wollte. Aber ohne den im Eingangsbeitrag erwähnten Anstoß würden die Modelle vermutlich trotzdem noch immer in Kartons verpackt schlummern ...

Jedenfalls ist dies eine Art Testprojekt für mich. Test zum Beispiel darin, mit möglichst viel vorhandenem Material weit zu kommen. Das konnte nicht gut gehen, weil nur wenig da ist. Beziehungsweise die Ideen beim Bauen kamen - und damit der Bedarf für den einen oder anderen Artikel, der neu erworben werden mußte (die entsprechenden Firmen wird es freuen).

Manches (an Zeit vor allem) hätte ich mir sparen können, wenn ich vor Baubeginn einen vollständigen und vor allem endgültigen Plan gehabt hätte. Aber wie das Diorama endgültig aussehen soll, weiß ich erst seit ein paar Tagen, weil die Ideen teilweise während des Bauens erst kamen. Gerade das zwischendurch Ändern hat auf der anderen Seite aber - bis zu einem gewissen Grade - auch Spaß gemacht, so daß ich da nichts bereue.

Meine ursprüngliche Überlegung war, daß ich auf der Plattenoberfläche eine gewisse Höhe für die Gestaltung brauche, deshalb erhielt das Ganze einen Rahmen mit einem Überstand von ca. 1 Zentimeter, um eben diese Höhe zu erhalten. Auch war ich mir nicht sicher, ob ohne einen solchen Rand das fertige Diorama an den Seiten genügend Halt besitzen würde. Inzwischen bin ich der Meinung, daß ich mir die Unterlagen für die Gebäude und Mauern hätte sparen und direkt auf der Platte bauen können. Genau werde ich das aber erst wissen, wenn das Diorama kurz vor der Fertigstellung steht, da ich mir noch nicht ganz über die endgültige Gestaltung des Friedhofes sowie des kleinen Gartenparks im Klaren bin. Es könnte sein, daß da durchaus noch „Löcher im Boden“ oder andere Unebenheiten unterzubringen sein werden, was durch die jetzige Bauweise kein Problem wäre.

Klosterhof Gesamtansicht von linksJedenfalls bin ich bis jetzt recht zufrieden, auch wenn an manchen Stellen zu sehen ist, daß ich nicht über das Geschick und die Erfahrung der Meister des Fachs verfüge. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Wie das Ganze am Ende aussehen soll, ist ungefähr am Bild zu erkennen.

Nach längerer Überlegung kommen auf beiden Seiten der Kirche zunächst die Mauerteile mit Toren, die dem Klosterhof beilagen. Es wäre zwar praktisch gewesen, ein „rechtes“ und ein „linkes“ Tor zu haben, aber ich will nicht unbescheiden sein. Daran anschließend dann die im letzten Beitrag erwähnten Busch-Mauern. Da die hier auf dem Foto noch nicht endgültig eingebaut wurden, ergeben sich kleine Lücken bzw. liegende Teile. Mir ging es darum, einen Gesamteindruck zu bekommen und auszuprobieren, ob ich genügend Mauerteile da habe. Das schöne filigrane Tor, welches dem Busch-Bausatz beiliegt, kommt als Wirtschaftseinfahrt neben das Fachwerkgebäude, hier auf dem Foto nicht einsehbar.

Damit der Herr Pfarrer auch etwas gesundes auf den Tisch bekommt, gibt es einen Pfarrgarten. Dafür verwende ich den Busch-Bauerngarten, der in seinen Maßen nahezu exakt auf die vorgesehene Fläche paßt (die gelbliche Pappe ist der Platzhalter dafür). Wenn dieser sowie die Grabmale ihren Weg zu mir gefunden haben (was bis zum Wochenende der Fall sein sollte), habe ich so ziemlich alles hier, was zum Weiterbauen benötigt wird. Dann wird es ernst - wenn Gebäude wie Zubehör endgültig platziert und fixiert werden.

Ich bin selbst gespannt, ob sich das, was mich mir vorgestellt habe, in der Praxis dann wenigstens halb so gut wie vor dem geistigen Auge ausmachen wird und muß so langsam überlegen, wo ich das fertige Diorama lassen bzw. aufstellen will. Aber wer wird sich schon wegen solcher Kleinigkeiten wie fehlendem Platz den Kopf unnötig zerbrechen ... ;-)